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Welcher Beruf passt zu mir?

Während sich das 8. Schuljahr dem Ende zuneigte, machten sich die Klassen 8 b und 8 c Gedanken über ihre berufliche Zukunft. Eine Woche lang fand das sogenannte "BerufsOrientierungsCamp (BOC)" statt, das allerdings wenig mit „campen“ und mehr mit „orientieren“ zu tun hatte. Denn die Fragen „Was sind meine Stärken? Was macht mir Spaß? Wie arbeite ich am liebsten?“ standen im Mittelpunkt der prall gefüllten Tage.

An zwei Tagen reisten dazu die Mitarbeiter eines Kölner Instituts an, um mit den Schülern und Schülerinnen in einem Workshop etliche Übungen zu machen, in denen man so einiges über sich selbst, die individuellen Stärken und über die eigene Teamfähigkeit erfahren konnte.





11. Juli 2011
        

Enrico Roebner, Chiara Nüsser, Isabelle Yazgan, Yasemin Ergen, Fiona Tannhoff, Jan-Niklas Grilc und Jacqueline Merkelbach aus der Klasse 8 b schildern diesen Workshop wie folgt:

"Unser 1.Tag des Workshops „Berufs- und Lebensplanung“

Unser 1.Tag begann um 8.00 Uhr im Raum von Frau Houben-Viethen (R 115). Als erstes saßen wir in einem Kreis und die beiden Projektleiter stellten sich und das Projekt vor. Danach folgte das Spiel „Schneller Ball“, bei welchem wir uns vorstellen und gleichzeitig unsere Teamfähigkeit beweisen mussten, indem wir in der festgelegten Reihenfolge den Ball in schneller Zeit durch die Klasse reichen mussten. Wir fingen mit 35,83 Sekunden an und am Ende betrug unsere Bestzeit schließlich 3,45 Sekunden. Anschließend wurden wir in 2 Gruppen eingeteilt, in denen dann jeder einzelne auf ein Plakat seine Hobbys und Persönliches aufschreiben sollte. Darauf folgte ein Vorstellungs- bzw. Bewerbungsgespräch mit einem der Projektleiter. Nach den Gesprächen, die wir vor der ganzen Gruppe führen mussten, kamen wir zum „Markt der Eigenschaften“, wobei jeder Schüler 3 Eigenschaftskarten bekam. Diese sollten dann mit den Mitschülern so getauscht werden, dass jeder mindestens eine Karte besaß mit einer zu ihm passende Eigenschaft. Daraufhin musste jeder Schüler etwas zu seiner Eigenschaft sagen. Am Ende des Tages wurden wir erneut aufgeteilt und mussten als Gruppe das Produkt „Luft“ vermarkten und dazu ein Plakat erstellen. Nach einer bestimmten Zeit mussten wir dieses und unsere fiktive Firma vorstellen.
Im Großen und Ganzen fanden wir den Tag gut. ;-)"

Marcel Waschlowsky, Sammy Tran, Martin Nievelstein, Lea Daams und Lea Schneidersmann (ebenso 8 b) ergänzen zum 2. Tag:

"Unser 2. Tag des Workshops „Berufs- und Lebensplanung“

Unser 2. Tag begann ebenfalls um 8 Uhr. In einem Kreis mussten wir nacheinander berichten, wie es uns an diesem Morgen ging. Die häufigste Antwort war natürlich „müde“. Zur Motivation des Tages fingen wir mit einem Spiel an. Wir gingen raus auf eine Wiese nahe des Schulgeländes, um die Bewegungsaktivität auszuführen. Als allererstes mussten wir uns gemeinsam einen Schlachtruf ausdenken „1,2,3,4 dieses Tor öffnen wir“, um das nächste Level des Spiels freizuschalten. Unsere Aufgabe bestand nun darin, zusammen als Klasse, durch ein schlagendes Seil zu laufen. Da wir nicht aufgeben wollten und ein gutes Team waren, fielen uns viele verschiedene Möglichkeiten ein, um den Sieg zu erringen. Mit voller Energie setzten wir uns mit dem Schwerpunkt des Tages „Lebensplanung“ auseinander. Wir bildeten Gruppen, die jeweils eine Familie oder eine WG darstellte. Gruppe für Gruppe mussten wir mehrere Stationen durchlaufen, in denen wir einen Beruf, Versicherungen und eine Wohnung zugeteilt bekommen haben. Dazu mussten wir nun ein Plakat erstellen, auf dem unsere Einnahmen und Ausgaben eines Monats als eine Familie oder einer WG sichtlich wurden. Es war erstaunlich, wie viel Geld man in einem Monat allein für Nahrung ausgeben muss. Nach der Präsentation der Plakate beendeten wir den Workshop mit einer Bewertung. Uns allen gefiel der Workshop sehr gut, er war abwechslungsreich und interessant. Viele von uns waren an diesem Tag überrascht, wie stark unsere Klassengemeinschaft ist."
 



15. Juli 2011

In den Räumen der AWO Übach-Palenberg drehte sich für eine Klasse danach alles rund um das Bewerbungsgespräch, von der ersten telefonischen Kontaktaufnahme bis zur Beantwortung der Fragen eines potentiellen Arbeitgebers.



12. Juli 2011

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An einem Tag – leider dem regnerischsten – ging es hinaus in den Wald. Hier stand gemeinsames Klettern auf dem Programm und die Erkenntnis, dass es zusammen oft besser geht und der Zuspruch der anderen hilft, über sich selbst hinaus zu wachsen und Ängste zu überwinden.




13. Juli 2011

Sam Sauer und Lucas Jakubetz aus der Klasse 8 c schreiben zum Kletterwald:

"Als wir im Kletterwald Aachen ankamen, wurden uns die Sicherheitsvorkehrungen erklärt. Nach den Einweisungen liefen wir die „Ameisenstraße“ mit den Guides durch. Dann durften wir uns, nach absolvierter „Ameisenstraße“, in Kleingruppen durch den Kletterwald (maximal bis Parcours sechs) auf Bäumen, Seilen, Bierbänken etc. bewegen. Von Parcours eins bis sechs fand man verschiedene Schwierigkeitsgrade, die schon manche Leute an ihre Grenzen brachten. Unsere persönliche Meinung ist „überragend“, dennoch finden wir es schade, dass man in einer Schulklasse, selbst wenn man schon älter ist, nur die Hindernisstrecke eins bis sechs betreten darf. Da uns der Kletterwald und die zu durchlaufenden Strecken so gut gefallen haben und wir im Internet herausgefunden haben, dass es noch vier weitere Parcours gibt, werden wir in unserer Freizeit den Kletterwald nochmals besuchen."

Timo Lauterbach , Pascal Sidek , Christian Howitz und Stefan Tackmann aus der Klasse 8 c ergänzen:

"Die Klassen 8b und 8c der Städtischen Realschule Übach-Palenberg waren am Mittwoch , dem 13.07.2011 im Kletterwald Aachen zu Besuch. Um 9:15 trafen sich die Klassen am Parkplatz der Realschule. Nach dem Durchzählen auf Vollständigkeit fuhren sie mit dem Bus los. Um 10:40 kamen die motivierten Schüler/innen an. Laut Aussagen der Schüler ist der Besuch des Kletterwaldes, mit einem Eintrittspreis von 12€ , zu empfehlen. Nach genauen Anweisungen und Regeln wurden die Sicherheitsgurte angelegt und die Schüler konnten mit dem Klettern auf den Parcours P1-P6 beginnen. Sie durften sich zweieinhalb Stunden auf dem Gelände aufhalten. Der Sinn und Zweck des Aufenthalts bestand darin, bei den Schüler/innen ihre Teamfähigkeit zu fördern und ihre Ängste z.B. vor Höhe mit Mut zu überwinden. Man musste sein Ziel vor Augen haben, das Ende des Parcours zu erreichen. Der größte Anteil der Schüler von der Klasse 8b fanden den Ausflug gelungen und würden den Tag gerne wiederholen. Leider spielte das Wetter nicht mit, wodurch das Gelände an manchen Stellen rutschig war. Der gelungene Tag endete um 14:15 mit der Busfahrt noch Übach-Palenberg und der Ankunft an der Realschule."
 

Eine Gruppe schließlich schaute sich auch noch das Discovery Center in Kerkrade an und nahm an Workshops zu Chemie und Raketenbau sowie am Brückenbauprojekt teil. Begleitet wurde diese Klasse u.a. von dem Berufsberater unserer Schule, Herrn Pristat.

Jessika Bulka, Marcel Aliu, Nico Königshausen, Katrin Stormanns, Amel Rezgui, Sven Finken und Anna Winkens aus der
Klasse 8 b
schildern:

"Continium

Am 15.07.2011 fuhr unsere Klasse, die 8b, gegen 8.45 Uhr nach Kerkrade zum Continium.

Raketenbau

Nach unserer Ankunft wurden wir in 2 Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe fing um 9.45 Uhr mit dem Raketenbau an. Alle bekamen eine Raketenvorlage, anschließend mussten sie diese ausschneiden und zusammen kleben. Der Astrologe vollendete die Rakete, indem er Schwarzpulver und eine Zündung befestigte. Danach haben wir unsere Rakete draußen an der Zündschnur angezündet und in die Luft steigen lassen. Jeder war sehr aufgeregt, als die Zündschnur angefangen hat Funken zu sprühen. Die Raketen stiegen sehr hoch auf und die Gruppe war sehr erstaunt und überrascht über die Höhe der Raketen. Einige Schüler haben ihre Raketen wieder gefunden und sich darüber gefreut. Im Großen und Ganzen waren die Schüler erfreut über den erfolgreichen Raketenbau.

Chemie
Die Gruppe 2 fing um 11.00 Uhr mit dem Chemie-Workshop an. Am Anfang unseres Chemie-Workshops zeigte uns die Dame eine Wasserfilteranlage der 3.Welt. Wenn man dreckiges Wasser einfüllte, wurde es gefiltert und man konnte es trinken. Christian hat das Wasser aus dem Filter probiert und wollte mehr, da es so lecker war. Anschließend mischte Martin Styropor, Sand, Muttern und Zucker zusammen und wir sollten versuchen diese Stoffe voneinander mit Hilfe von Magneten, Filtern und Wasser zu trennen. Zum Schluss bekamen wir ein Reagenzglas, in das wir Sirup, Wasser, Öl, Glycerin und Alkohol füllten. Darin schwammen die einzelnen Flüssigkeiten übereinander. Die Befüllung der Reagenzgläser bereitete uns den meisten Spaß. Zusammenfassung: Wir haben an dem Tag gelernt, wie man verschiedene Stoffe trennen kann. Uns hat es allen Spaß gemacht und wir würden die Durchführung an andere Schülergruppen empfehlen.

Brückenbau
Um 13 Uhr nahm die ganze Klasse an einem Brückenbauwettbewerb teil. Es ist uns am Anfang schwer gefallen in den Gruppen zu arbeiten, da wir sie uns nicht selber aussuchen durften. Nach dem Vorstellen der Beispielmodelle und Ausgabe der Arbeitsmaterialien haben wir angefangen zu arbeiten. Jede Gruppe hat eine sogenannte Basis, die uns dabei geholfen hat, die Brücke besser zusammen zu stellen. Nach verschiedenen Binderkonstruktionen und fertigen Brücken sind bereits 1 Std. 30 Min. vorüber gegangen. Zum Schluss wurden die einzelnen Brücken nach dem Aussehen und der Belastbarkeit beurteilt. Die Brücke der besten Gruppe besaß eine Belastbarkeit von 4,5kg. Uns hat es allen Spaß gemacht, wir konnten gut mit unserer Gruppe arbeiten und haben Teamfähigkeit bewiesen.


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Ganz am Ende des Schuljahres unternahmen die beiden Klassen noch einen Ausflug zu außergewöhnlichen Arbeitgebern: Eine Klasse schaute sich den Köln/Bonner Flughafen einmal aus anderer Perspektive an (inkl. Flughafen-Feuerwehr, Sicherheitskontrolle, Frachtbereich und Privatjet-Hangar), während die Parallelklasse im Theater einen Blick hinter die Kulissen warf und den Theater-Werkstätten in Aachen einen Besuch abstattete.


                         

20. Juli 2011
 

All dies war möglich, da unsere Schule von der Stiftung Partner für Schule NRW für die Vertiefung der Berufsorientierung mit einer Fördersumme von insgesamt 7.500 € unterstützt wurde.

Ob der Traumberuf schon dabei war, ist fraglich. Aber den eigenen Stärken und Interessen kamen und kommen die Schüler und Schülerinnen Schritt für Schritt auf die Spur. Und das nächste Praktikum steht auch schon vor der Tür!!


Letzte Änderung: 16. April 2012


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